Macro: ReSharper Deaktivieren
Ich verwende den ReSharper auf der Arbeit sehr gerne, jedoch zickt er manchmal rum. So überschreibt er beispielsweise Code Snippets und funkt einem ins IntelliSense. Das ist natürlich das erklärte Ziel dieser Software, aber manchmal nervt es, weswegen ich ein Macro geschrieben habe, das den ReSharper an und wieder aus macht. Der Code ist trivial, dennoch viel Spass damit!
Option Strict Off
Option Explicit Off
Imports System
Imports EnvDTE
Imports EnvDTE80
Public Module RecordingModule
Sub ActivateResharper()
For Each item In DTE.AddIns
If item.Name.Contains("ReSharper") Then
If item.Connected Then
item.Connected = False
DTE.StatusBar.Text = "ReSharper Deactivated"
Else
item.Connected = True
DTE.StatusBar.Text = "ReSharper Activated"
End If
End If
Next
End Sub
End Module
Brötchenverkauf
Nur weil die belegten Brötchen in meiner Firma nach ca. 16:00 nichts mehr kosten, heisst das nicht, dass morgens weniger verkauft werden. Die Dinger stehen ab 10:00 zum Verkauf. Gehen tagsüber nicht alle vom Tisch so werden Sie abends einfach ausgelegt und jeder kann sich bedienen. Normalerweise steht jemand dabei, der das Geld dafür annimmt. Da jedoch nachmittags entweder alle weg sind, oder aber keiner mehr welche kaufen will, werden die restlichen kostenlos ausgelegt. An sonsten müsste man sie ja wegschmeissen.
Jetzt könnte man ja annehmen, dass meine bösen, kalten und berechnenden Kollegen alle bis nach 16:00 Uhr warten könnten um dann kostenlos an Brötchen zu kommen. Aber dem ist nicht so. Nur weils irgendwo und irgendwann kostenlose Brötchen gibt, heisst es nicht, dass sich alle Brötchen prinzipiell schlechter verkaufen lassen.
Genauso auch im Internet. Nur weil es auf irgendwelchen Taschbörsen Games für umme gibt, heisst das nicht, dass sie keiner mehr kauft. Es entstehen durch nicht verkaufte Einheiten die ja in dem Fall gerne als "Raub" dargestellt werden, keine Schäden, so wie das die Industrie immer wieder sugeriert. Ich meine die Verkäufe bleiben stabil.
Genauso verhalte ich mich auch. Ich spiele sehr gerne Call of Duty 4, Left4Dead, Dead Space, Crysis, Portal, Half Life 2, Team Fortress 2 und weitere - diese Spiele habe ich gekauft, weil sie gut sind und ihr Geld wert sind. Ich gebe sogar sehr gerne Geld für Spiele aus, denn ich bin der Ansicht, dass Leistung ihren Preis hat. Von nichts kommt auch nichts.
Durch Downloads werden spiele lediglich anderen Gruppen bereitgestellt, die nicht alle Nas' lang 50 - 60 Euro für eine schlechte, geschnittene Version bezahlen können.
Schüler, Studenten, Arbeitslose - die spielen alle sehr gerne und können sich ihren Spass nur bedingt leisten. Wer Geld hat, diese Erfahrung habe ich gemacht, das weiss ich von mir, von Freunden, Bekannten und Kommilitonen, der kauft sich die Spiele auch.
Nun mag der Vergleich hinterherhinken - immerhin sind die Brötchen morgens frischer, wobei das Bezahlen doch mehr Sinn enthält, da man sie schneller und frischer bekommt. Abends sind sie dann ja die ganze zeit (im Kühlschrank) rumgelegen und der Salat wirkt vllt. ein bisschen depressiv. Hier hat man Vorteile wenn man bezahlt. Nicht so bei Spielen.
Bezahle ich ein Call of Duty 5, so bekomme ich eine schlecht synchronisierte Version, bei der auchnoch ein ganzer Spielmodus fehlt. Kaufe ich mir ein Left4Dead, dann bekomme ich es erstmal 2 Stunden lang nicht zum laufen, weil das verdammte Steam den Dienst verweigert und mein System endlos langsam macht. Geiler: Jedes mal wenn ich, alle paar Wochen Left4Dead starte muss sich steam erst einmal updaten was jedes mal ziemlich lange dauert. Da komme ich mir doch leicht verarscht vor.
Nun habe ich die o.g. Spiele sogar in der Englischen Version aus England kommen lassen, jedoch hat nicht jeder 18 Jährige Schüler oder Azubi das Privileg, Kreditkartendaten einer eigenen Kreditkarte anzugeben, um den Kauf im Ausland zu tätigen.
Geklaut und gecrackt ist das Spiel zunächst besser. Es ist eine Originalversion in englischer Sprache, kostenlos und egal wie scheisse das Spiel ist, man ärgert sich nicht schwarz wegen updates und Copyright-Mist, der das DVD-Laufwerk nicht erkennt...
Macht gute Spiele. Ich kaufe sie, wenn sie es wert sind. Ich finde, es ist langsam zeit für die Industrie, sich neue Geschäftsmodelle auszudenken. Und wehe ihr macht Werbung in eure Spiele, ihr Spinner, dann werd ich sie in Zukunft persönlich cracken.
Code Snippet: Events einer Assembly auflisten
Das folgende Code Snippet kann angepasst werden, um die Events einer Assembly aufzulisten. Ich habe vor einer Weile mal ein die genannte hineingucken wollen um eine Liste zu generieren (daher auch die IO Teile im Snippet)
/// <summary>
/// Prints the events contained in the Assembly
/// System.Web.UI.WebControls into a file
/// </summary>
public static void PrintEvents()
{
Dictionary<string, List<string>> controlEvents
= new Dictionary<string, List<string>>();
Type[] types = Assembly.GetAssembly(typeof (WebControl)).GetTypes();
foreach (Type type in types)
foreach (EventInfo info in type.GetEvents())
if (!controlEvents.ContainsKey(info.Name))
{
List<string> eventNames = new List<string>();
eventNames.Add(type.Name);
controlEvents.Add(info.Name, eventNames);
}
else if (!controlEvents[info.Name].Contains(type.Name))
{
controlEvents[info.Name].Add(type.Name);
controlEvents[info.Name].Sort();
}
using (FileStream stream =
new FileStream(@"C:\ControlTypes.txt", FileMode.CreateNew))
using (StreamWriter writer = new StreamWriter(stream))
foreach (KeyValuePair<string, List<string>> item in controlEvents)
{
writer.WriteLine(item.Key);
foreach (string str in item.Value)
writer.WriteLine(string.Format(" {0}", str));
}
}
... Neulich im Spielzeugladen
Nach einem speziellen Geschenk suchend bahne ich mich vorbei an schreienden Kindern die vor den seelenlosen Hüllen der neusten Barbiepuppen und Actionfiguren stehen und quengeln, an deren überforderten Müttern, vorbei an einer gigantischen mit Laserkanonen ausgestatteten Burgfestung, vorbei an den neusten und dümmsten Gesellschaftsspielen in denen man zumeist kleine Kugeln mit Plastikfiguren malträtieren muss.
Das Objekt meiner Begierde ist nicht zu finden und es kommt der Verdacht, dass Kinder heutzutage einfach dümmer sind als sie es noch in den 80er Jahren waren, zu deren Anfang das unauffindbare Objekt in den Spielzeugjungel hineingeboren wurde.
Ich unterbreite der Kassiererin mein Versagen:
J: "Ich suche einen Rubik Würfel"
K: - Fragende Rehaugen -
J: "Sie wissen schon - so einen Würfel mit verschiedenen Farben an
den Seiten den man so verdrehen kann!"
- ich mache die typische Bewegung mit beiden Händen vor -
K: - Begreifender Blick, Nachahmung meiner Geste - "AHHHHH ich weiss was
sie meinen! Kommen Sie mal mit!"
- Marsch zum Regal -
J: - Wieder an der Kasse - "Sehr gut, danke! Und ich dachte schon, Sie
hätten hier nur Spielzeug für dumme Kinder"
K: "Ja. Manchmal denke ich das auch."
Stop being nice!
Wah, furchtbar. Gestern war ich schon wieder einkaufen und wurde mit der exorbitant
großen Leere in den Köpfen der Kassierergilde konfrontiert... Diese
manifestiert sich in vielen verschiedenen Nuancen. Eine davon ist die Tatsache,
dass sie unfähig zur Mustererkennung sind.
Stellt man seine Waren auf das Fließband, so ist es vollkommen egal, welche
Entfernung man wählt, die die eigenen Waren zu denen des Vordermannes einhalten.
Der Kassierer wird UNFÄHIG sein, zu merken, dass die Waren, die quasi einen
bis anderthalb Laufbandmeter hinter den aktuell zu scannenden Waren liegen, nicht
dazugehören. Die Lösung des Problems ist ein Plastiktrennstab. In dichtem
Gedränge ist so ein Ding wahrscheinlich wichtig und sinnvoll, aber es stellt
sich wie oben beschrieben heraus, dass derartige Artefakte eine dringende notwendigkeit
selbst bei einem Maximum von zwei Kunden an der Kasse sind.
Weiter:
Der Handelshof Sindelfingen hat wohl eine neue Marketingabteilung, denn seit
neustem nerven einen die Kassierer mit dämlichen Floskeln wie "Waren
sie mit ihrem Einkauf zufrieden?" oder "Haben sie alles gefunden?".
Interessanter weise steht nicht im Protokoll was der Kassierer zu tun hat, wenn
ein Kunde verneint. Dadurch ergab sich erst gestern der folgende Dialog:
K: "Waren Sie mit ihrem Einkauf zufrieden?"
J: "Nein, es fehlt Beef Jerky und Feuerstein Kaumorphium!"
K: -reagiert nicht und beschäftigt sich mit meiner EC Karte-
J: "Ja und jetzt?"
K: --
J: "Entschuldigen Sie, was machen Sie jetzt?"
K: "Was fehlt?"
J: - Hier hab ich überlegt auf die Feuerstein-Kaumorphium Schiene aufzuspringen,
habs aber gelassen. Die arme Frau war eh schon gestresst...-
"Ja, es fehlt Beef Jerky, gutes amerikanisches Trockenfleisch. Das haben
sie nicht."
K: "--- AAAAHHH ach so, ähm wenn wir das nicht haben kann ich auch
nichts machen! Wenn es leer gewesen wäre hätte ich das dann reklamieren
können"
J: "Schön." - Ich nehme meine Karte und haue ab-
Die offensichtliche Verwirrtheit ob meiner zwar unsinnigen doch modellhaften
Beschwerde unterstreicht für mich lediglich die Unsinnigkeit derartiger
Floskeln. Ich wäre übrigens um Längen glücklicher gewesen,
wenn die Dame "Hallo" - und sonst nichts - gesagt hätte.
Ich glaub das werde ich das nächste Mal reklamieren, dass es mich als Kunde
persönlich stört, von Kassierern auf derart infame Weise belästigt
zu werden.
Auf dem Rückweg meldete sich dann auch die Schlagfertigkeit - also das
was einem einfällt, wenn die Unterhaltung längst vorbei ist. Das nächste
mal wenn die Frage kommt : "Haben sie alles gefunden?" werde ich antworten,
dass im Regal die Urananreicherungszentrifugen alle sind!
Klar ist das Blödsinn aber da ich die Dummheit der Menschen auf dieser
Welt schon oft zu Gesicht bekommen habe kann ich mir vorstellen, dass die Frau
das wirklich zu einem gewissen Grad ernst nimmt und selbst wenn nicht, bin ich
gerne bereit sie zu einem Regal mit, sagen wir Gurken, zu führen, auf das
Preisschild zu tippen und mich lauthals zu beschweren, dass es eine Frechheit
ist, keine Urananreicherungszentrifugen vorrätig zu haben.
Vielleicht denken Kassierer dann zweimal nach bevor sie mich nerven.
Ach ja, eine weitere dämliche Floskel resultierte in Folgendem, grad letzte Woche:
In unerotischer Manier stelle ich zwei Sechserpackungen "Mineralwasser
- Spritzing" von K Klassik auf das Fließband. Freundlich fragt mich
der vietnamesische Kassierer, nichtsahnend von meiner den ganzen Tag aufgestauten
guten Laune, nachdem ich ihm zehn Europäische Goldrubel in die Hand drücke:
"Waren sie mit ihrem Einkauf zufrieden?"
Da platzt es aus mir heraus:
"Ja, sehr! Es war wirklich angenehm, wohl klimatisiert und einfach wunderbar.
Ich habe es richtig genossen! Es ist mir eine Ehre hier einkaufen zu dürfen.
Ich werde sicher noch einmal wiederkommen und werde es auch meinen Freunden
und Bekannten empfehlen! Es macht mich wirklich sehr glücklich hier einkaufen
zu dürfen! Meine Mutter - sie bekommt nächste Woche ein neues Hüftgelenk
- ich werde ihr empfehlen hier vorher noch einmal einzukaufen. Und ich werde
es allen meinen Kollegen empfehlen. Ach herrlich! Danke, dass Sie Sie sind!"
Der Kassierer: "Äh na dann ist ja gut! Einen schönen Abend noch!"
Ich: "Hach, den werde ich auf jeden Fall haben! Ich habe ja gerade hier
eingekauft!"